Auswahlverfahren und -entscheidung

Auswahlverfahren und Auswahlentscheidung

Für die Auswahl der Modellkommunen ist ein zweistufiges Auswahlverfahren durchgeführt worden. In der ersten Verfahrensstufe sind auf Grundlage eines abgestimmten Punktesystems 20 Kommunen aus dem Kreis der insgesamt 61 Bewerber ausgewählt und zur Abgabe eines Umsetzungskonzeptes aufgefordert worden. Die vorgelegten Konzepte sind - in enger Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden - nach fachlichen Gesichtspunkten und unter Anwendung eines einheitlichen Punktesystems geprüft und bewertet worden. Wesentliche Kriterien dabei waren das örtliche Projektmanagement, die Umsetzbarkeit der für die Erprobung vorgesehenen Module bzw. Teilinhalte der Doppik in der potentiellen Modellkommune, die Multiplizierbarkeit des vorgelegten Konzeptes auf andere brandenburgische Kommunen und die Vereinbarkeit mit dem Gesamtprojekt des MI. Die Abbildung der unterschiedlichen Verwaltungsstrukturen im Land Brandenburg wird durch die Einbindung von verschiedenen Gemeindearten und unterschiedlichen Gemeindegrößenklassen im Gesamtprojekt sicher gestellt. Im Ergebnis wurden nachfolgend benannte Kommunen ausgewählt. Die Entscheidung ist in enger Beteiligung mit den kommunalen Spitzenverbänden erfolgt und findet deren ausdrückliche Zustimmung. Amt Gerswalde Gemeinde Boitzenburger Land Gemeinde Leegebruch Stadt Nauen Stadt Königs Wusterhausen Landkreis Ostprignitz-Ruppin und Landkreis Dahme-Spreewald Landeshauptstadt Potsdam In der Kategorie der Landkreise sind - abweichend von den ursprünglichen Überlegungen - 2 Landkreise berücksichtigt worden, um breitere Erfahrungen sowohl im Hinblick auf die flächendeckende Umstellung einer größeren Verwaltung (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) als auch für das Zusammenwirken zwischen den Landkreisen und kreisangehörigen Gemeinden ( Landkreis Dahme- Spreewald und Stadt Königs Wusterhausen) in kommunalaufsichtsrechtlichen Fragen zu gewinnen. Gleichzeitig ist dadurch auch der südbrandenburgische Raum im Modellprojekt vertreten, was insbesondere im Hinblick auf die angestrebte flächendeckende Akzeptanz des Reformvorhabens zu befürworten ist. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 5. November 2004 wurde zwischen MI und den ausgewählten Modellkommunen eine Rahmenvereinbarung über die Durchführung und Finanzierung des Reformvorhabens geschlossen. Nach einer Einführungsfortbildung vom 19. November 2004 bis zum 18. Februar 2005 und erfolgter Auswahl eines externen Beraters ist für den 1. März 2005 der Projektbeginn des Modellvorhabens vorgesehen. Mit der Erstellung einer Gesamtdokumentation endet das Vorhaben am 30. September 2007. 20.12.2004

Letzte Aktualisierung: 21.07.2008

Modellkommunen